SeaMonkey 1.0 - Nachfolger der Mozilla-Suite fertiggestellt
Nach einer Alpha- und einer Beta-Version steht nun die finale Fassung der Browser-Suite SeaMonkey 1.0 - für Windows, Linux und MacOS X auch bereits in deutscher Sprache - zum Download bereit, welche die nicht mehr weiter entwickelte Mozilla-Suite ablöst. Der SeaMonkey-Code basiert auf der letzten Mozilla-Suite, wurde allerdings um zahlreiche Neuerungen erweitert, die man etwa von Firefox 1.5 oder Thunderbird 1.5 kennt.
Wie von der Mozilla-Suite bekannt, besteht auch SeaMonkey aus mehreren Programmkomponenten. So umfaßt die Suite einen Web-Browser, einen E-Mail-Client, einen WYSIWYG-HTML-Editor und den IRC-Client ChatZilla. Für Web-Entwickler gibt es zudem einen DOM-Inspector und einen JavaScript-Debugger. Als Rendering-Engine steckt in SeaMonkey die Gecko-Version, die man auch aus Firefox 1.5 kennt, so daß die gleichen Fähigkeiten wie in Firefox bereitstehen.
Da die Macher von SeaMonkey vor allem bisherige Mozilla-Suite- und Netscape-Nutzer im Auge haben, verwendet die Software im Lieferzustand die Standard-Netscape-Oberfläche, die sich in den Theme-Optionen umschalten läßt. Viele der Browser-Neuerungen in SeaMonkey sind bereits von Firefox 1.5 bekannt. So lassen sich Tabs nun beliebig verschieben sowie umsortieren und bereits geladene Webseiten werden zügiger angezeigt, wenn die Vor- und Zurück-Funktion im Browser verwendet wird. Dazu werden bereits aufgerufene Webseiten im Speicher gehalten, so daß die Seiten bei einem erneuten Aufruf nicht nochmals gerendert werden müssen.
Beim Betrachten von Bildern zeigt SeaMonkey eine Miniaturansicht des Bildes im Tab an und erleichtert die schnelle Navigation durch den Browser-Verlauf. Ferner steht ein automatisches Scrollen in Webseiten bereit und es gibt Funktionen, um die Entwickler über Seiten zu informieren, die nicht reibungslos funktionieren. Allerdings wird diese Reportfunktion standardmäßig nicht installiert und muß über die benutzerdefinierte Installation ausgewählt werden.
Zudem erscheinen Fehlermeldungen von Webseiten nicht mehr als störende Dialogbox, sondern werden mit weiterführenden Informationen im Browser-Fenster angezeigt. SeaMonkey unterstützt SVG und die Canvas-HTML-Erweiterung, was jedoch jeweils nicht für die GTK-1-Version der Browser-Suite gilt. Kleinere Änderungen erfuhren zudem der HTML-Editor und ChatZilla seit dem Erscheinen von Mozilla 1.7.
Auch im E-Mail-Client finden sich zahlreiche Neuerungen, die bereits aus Thunderbird 1.5 bekannt sind. Die Rechtschreibkorrektur im E-Mail-Client arbeitet nun bereits bei der Eingabe, so daß man Tippfehler schneller erkennen und korrigieren kann. Außerdem wurde ein Phishing-Schutz integriert und Entwürfe lassen sich automatisch speichern. Für Nachrichten kann man eine Dauer bestimmen, nach der sie als gelesen markiert werden.
Über eine interne Aktualisierungsfunktion hält sich die Browser-Suite ferner auf dem aktuellen Stand. Wer bereits die Beta-Version von SeaMonkey 1.0 einsetzt, sollte die Final-Version installieren, um die möglicherweise nicht gewünschte Einspielung weiterer Beta-Fassungen zu umgehen. Im Unterschied zur letzten Beta-Version von SeaMonkey 1.0 wurden ansonsten nur einige Programmfehler im Zusammenspiel mit den Druckfunktionen behoben; weitere Neuerungen gibt es nicht. Die Final-Version der Browser-Suite enthält nicht die aktuelle Version von ChatZilla, die aber separat bereitsteht.
Nachdem die Mozilla-Stiftung im März 2005 das Ende der Mozilla-Suite verkündet und bekannt gegeben hat, künftig nur noch an Firefox und Thunderbird Weiterentwicklungen vorzunehmen, sammelte sich eine Gruppe von Mozilla-Entwicklern, um die Browser-Suite weiterzupflegen. Der daraus entstandene SeaMonkey-Rat entschied dann im Juni 2005, daß die Browser-Suite nicht mehr Mozilla heißen, sondern den Namen SeaMonkey tragen wird. Quelle: golem.de Produktlink: SeaMonkey Project
Wie von der Mozilla-Suite bekannt, besteht auch SeaMonkey aus mehreren Programmkomponenten. So umfaßt die Suite einen Web-Browser, einen E-Mail-Client, einen WYSIWYG-HTML-Editor und den IRC-Client ChatZilla. Für Web-Entwickler gibt es zudem einen DOM-Inspector und einen JavaScript-Debugger. Als Rendering-Engine steckt in SeaMonkey die Gecko-Version, die man auch aus Firefox 1.5 kennt, so daß die gleichen Fähigkeiten wie in Firefox bereitstehen.
Da die Macher von SeaMonkey vor allem bisherige Mozilla-Suite- und Netscape-Nutzer im Auge haben, verwendet die Software im Lieferzustand die Standard-Netscape-Oberfläche, die sich in den Theme-Optionen umschalten läßt. Viele der Browser-Neuerungen in SeaMonkey sind bereits von Firefox 1.5 bekannt. So lassen sich Tabs nun beliebig verschieben sowie umsortieren und bereits geladene Webseiten werden zügiger angezeigt, wenn die Vor- und Zurück-Funktion im Browser verwendet wird. Dazu werden bereits aufgerufene Webseiten im Speicher gehalten, so daß die Seiten bei einem erneuten Aufruf nicht nochmals gerendert werden müssen.
Beim Betrachten von Bildern zeigt SeaMonkey eine Miniaturansicht des Bildes im Tab an und erleichtert die schnelle Navigation durch den Browser-Verlauf. Ferner steht ein automatisches Scrollen in Webseiten bereit und es gibt Funktionen, um die Entwickler über Seiten zu informieren, die nicht reibungslos funktionieren. Allerdings wird diese Reportfunktion standardmäßig nicht installiert und muß über die benutzerdefinierte Installation ausgewählt werden.
Zudem erscheinen Fehlermeldungen von Webseiten nicht mehr als störende Dialogbox, sondern werden mit weiterführenden Informationen im Browser-Fenster angezeigt. SeaMonkey unterstützt SVG und die Canvas-HTML-Erweiterung, was jedoch jeweils nicht für die GTK-1-Version der Browser-Suite gilt. Kleinere Änderungen erfuhren zudem der HTML-Editor und ChatZilla seit dem Erscheinen von Mozilla 1.7.
Auch im E-Mail-Client finden sich zahlreiche Neuerungen, die bereits aus Thunderbird 1.5 bekannt sind. Die Rechtschreibkorrektur im E-Mail-Client arbeitet nun bereits bei der Eingabe, so daß man Tippfehler schneller erkennen und korrigieren kann. Außerdem wurde ein Phishing-Schutz integriert und Entwürfe lassen sich automatisch speichern. Für Nachrichten kann man eine Dauer bestimmen, nach der sie als gelesen markiert werden.
Über eine interne Aktualisierungsfunktion hält sich die Browser-Suite ferner auf dem aktuellen Stand. Wer bereits die Beta-Version von SeaMonkey 1.0 einsetzt, sollte die Final-Version installieren, um die möglicherweise nicht gewünschte Einspielung weiterer Beta-Fassungen zu umgehen. Im Unterschied zur letzten Beta-Version von SeaMonkey 1.0 wurden ansonsten nur einige Programmfehler im Zusammenspiel mit den Druckfunktionen behoben; weitere Neuerungen gibt es nicht. Die Final-Version der Browser-Suite enthält nicht die aktuelle Version von ChatZilla, die aber separat bereitsteht.
Nachdem die Mozilla-Stiftung im März 2005 das Ende der Mozilla-Suite verkündet und bekannt gegeben hat, künftig nur noch an Firefox und Thunderbird Weiterentwicklungen vorzunehmen, sammelte sich eine Gruppe von Mozilla-Entwicklern, um die Browser-Suite weiterzupflegen. Der daraus entstandene SeaMonkey-Rat entschied dann im Juni 2005, daß die Browser-Suite nicht mehr Mozilla heißen, sondern den Namen SeaMonkey tragen wird. Quelle: golem.de Produktlink: SeaMonkey Project
Kategorie: Software

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