3.5.06

Koalition einigt sich bei Elterngeld und Reichensteuer

Nach wochenlangem Streit einigten sich Union und SPD in der Nacht zum Dienstag in Berlin auf Kompromisse beim Elterngeld und der Reichensteuer. Den Lohnersatz für Mütter und Väter will sich der Staat ab 2007 jährlich 3,87 Milliarden Euro kosten lassen. Trotz verfassungsrechtlicher Bedenken soll im kommenden Jahr auch die von der SPD forcierte Reichensteuer kommen. Für Einkommen ab 250.000 Euro wird dann ein Drei-Prozent-Zuschlag bei der Einkommenssteuer fällig. Zudem streicht die Koalition die Entfernungspauschale für die ersten 20 Kilometer Arbeitsweg.
Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) sprach von einem guten Tag für Eltern in Deutschland. Die CSU hatte die Vätermonate zunächst abgelehnt und mit ihrer Kritik eine Verlängerung des Förderzeitraums durchgesetzt. Laut Finanzministerium werden die zusätzlichen Kosten von rund 600 Millionen Euro durch Einsparungen an anderer Stelle erwirtschaftet.
Grünen-Fraktionschefin Renate Künast nannte die Beschlüsse zu Elterngeld und Reichensteuer problematisch. Beim Beschluß zum Elterngeld gebe es "jede Menge Taschenspielertricks", so daß später ein weiterer Griff in die Taschen der Steuerzahler zu befürchten sei. FDP-Generalsekretär Dirk Niebel kritisierte die Reichensteuer als blanken Populismus. "Jede Steuererhöhung ist falsch, egal ob 2007 oder 2008, Bürger und Betriebe sind zu hoch belastet", sagte er im WDR. Der Bundesgeschäftsführer der Linkspartei, Dietmar Bartsch, sagte, die Reichensteuer verdiene ihren Namen nicht und sei nur ein Trostpflästerchen für die SPD.
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag begrüßte die Einigung zum Elterngeld und die Ausnahmeregelung für Firmen bei der Reichensteuer. Der Steuerzahlerbund nannte die Regelung zur Reichensteuer verfassungswidrig. Die Steuerrechts-Professorin Johanna Hay hält die Pläne zur Reichensteuer nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" für verfassungsrechtlich hoch problematisch wegen der Ungleichbehandlung privater und gewerblicher Einkünfte. Der hessische Sozialrichter Jürgen Borchert sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger", nach seiner Einschätzung seien die Vätermonate beim Elterngeld verfassungswidrig, weil man in die Familien hineinregiere.

Die Beschlüsse des Koalitionsausschusses im einzelnen

Elterngeld
  • 12 Monate lang werden 67 % des letzten Nettogehaltes gezahlt, höchstens jedoch 1.800 €
  • 2 zusätzliche Monate werden gezahlt, wenn sich der Vater 2 Monate lang hauptsächlich um das Kind kümmert ("Vätermonate").
  • Familien mit einem geringen oder gar keinem Einkommen erhalten einen Sockelbetrag von 300 €, der nicht auf das Arbeitslosengeld II angerechnet wird.
  • Arbeiten sowohl die Mutter als auch der Vater mehr als 30 Stunden die Woche, wird kein Elterngeld gewährt.
KindergeldAb 2007 wird Kindergeld nur noch bis zum 25. Lebensjahr gezahlt. Diese neue Altersgrenze (bisher: 27. Lebensjahr) greift bei Jugendlichen, die Anfang kommenden Jahres 24 Jahre oder jünger sind.
 
ReichensteuerAb 2007 wird für Einkommen ab 250.000 € (Verheiratete: 500.000 €) ein Zuschlag von 3 %-Punkten bei der Einkommenssteuer fällig. Unternehmen sind von dieser Regelung ausdrücklich ausgenommen.
Nach Angaben des Finanzministeriums betrifft diese Regelung rund 25.000 Personen und bringt etwa 350 Millionen € an zusätzlichen Einnahmen.
 
Besteuerung von Biodiesel Künftig sollen in jedem Liter Benzin 2 % und in jedem Liter Diesel 4,4 % des Öko-Sprits enthalten sein. Die zumeist aus Raps produzierten Kraftstoffe sollen mit dem gleichen Satz wie fossile Brennstoffe belastet werden. Weil die Herstellungskosten aber deutlich höher sind, ist deshalb nach Einschätzung von Experten mit höheren Preisen an den Zapfsäulen zu rechnen.
 
PendlerpauschaleAb 2007 sollen nur noch die Kosten für einfache Entfernungen ab dem 21. Kilometer von der Steuer abgesetzt werden können.
 
VorsteuerpauschaleIm Zuge der Mehrwertsteuererhöhung um drei Punkte auf 19 % im Januar 2007 soll auch die Vorsteuerpauschale für Land- und Forstwirte angehoben werden. Die Pauschale soll für die Forstwirtschaft von 5,0 auf 5,5 Prozent steigen, für die Landwirtschaft von 9,0 auf 10,7 Prozent.
 
Kampf gegen RechtsDie Mittel von 19 Millionen Euro im Bundeshaushalt bleiben ungekürzt. Sie sollen auch nicht für die Integration von Ausländern oder den Kampf gegen Linksextremismus verwendet werden.

Quellen: reuters.de, Welt.de

1.5.06

Hannover Messe: Bergische Universität präsentiert geberlose Meßtechnik

Die Antriebstechniker der Universität Wuppertal zeigen auf der Hannover Messe ein neu entwickeltes Verfahren, mit dem die Drehzahl elektrischer Motoren beispielsweise in Lokomotiven, Straßenbahnen oder industriellen Antrieben zuverlässiger geregelt werden kann. Auf herkömmliche Weise wird sie mit Hilfe von Sensoren erfasst. Das in Wuppertal entwickelte Verfahren verzichtet auf diese störanfälligen Drehzahlgeber und wertet elektrische Signale des Motors per Software aus, um die Drehzahl "berührungslos" zu ermitteln. Die Wissenschaftler führen ihre industriell bereits genutzte geberlose Meßtechnik am Stand (Halle 2, Stand C 36) an einem kleinen Motor vor.

Quelle: idw-online

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Reform der 3. Liga geplant

Nach einem Vorschlag der Deutschen Fußball-Liga (DFL) soll im Anschluß an die Saison 2007/2008 aus den jeweils 9 besten Vereinen der Regionalligen Nord und Süd die neue eingleisige 3. Liga ohne die Zweitvertretungen der Bundesligisten entstehen. Diese soll an den Einnahmen aus DFB-Länderspielen partizipieren, um die finanzielle Kluft von ca. 3 Millionen Euro zwischen 2. und 3. Liga zu verringern.
Aus der 2. Liga sollen dann nur noch maximal 3 Mannschaften absteigen, wobei eine Relegation zwischen dem Drittletzten der 2. Liga und dem Drittplatzierten der 3. Liga vorgesehen ist. Unterhalb der 3. Liga soll es zukünftig 3 Regionalligen mit jeweils 18 Vereinen geben, die heutigen Oberligen rutschen eine Stufe ab und bilden dann die fünfthöchste Spielklasse.
Durch diese Reform, die auf einem außerordentlichen DFB-Bundestag am 7. September beschlossen werden soll, soll der Wettbewerbsfrieden wiederhergestellt und die Nachwuchsförderung gesteigert werden. Die heutigen Regionalligisten hatten sich in der Vergangenheit wiederholt über die Nachwuchsteams der Proficlubs beklagt, die bei ihren Auswärtsspielen so gut wie keine Zuschauer mitbrächten und im Gegenzug durch den Einsatz hochkarätiger Spieler häufig für Wettbewerbsverzerrungen sorgten.

Quelle: kicker.de

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Internet Explorer: Lücke wird zum Riesenloch

Aus der Lücke bei der Verarbeitung verschachtelter HTML-Objekte durch den Internet Explorer ist mittlerweile ein Riesenloch geworden. War Anfang letzter Woche noch unklar, ob sich über den Fehler möglicherweise Code einschleusen läßt, verkündet der Sicherheitsdienstleister Secunia pünktlich zum Wochenende, daß er einen Exploit für die Lücke entwickelt habe, der genau das demonstriere. Ein Angreifer könne damit das komplette System unter seine Kontrolle bringen. Dazu genügt der Aufruf einer präparierten Webseite.
Secunia hat Microsoft den Exploit nach eigenen Angaben am 26. April zur Verfügung gestellt und seine Einschätzung des Fehlers auf die Stufe "Highly Critical" gehoben. Öffentlich machen will Secunia den Exploit allerdings nicht, was aber nicht ausschließt, daß in den nächsten Tagen ein Proof-of-Concept-Code aus einer anderen Quelle erscheint. Einen Workaround gibt es nicht, auch das oftmals hilfreiche Abschalten von ActiveScripting bringt hier keine Besserung. Im Zweifel sollten Anwender auf einen anderen Browser ausweichen.
Zwar gibt es auch in der aktuellsten Version 1.5.0.2 von Firefox eine Lücke, die sich ebenfalls zum Einschleusen von Code ausnutzen läßt; dafür hat Mozilla aber bereits 3 Tage nach Bekanntwerden dieser Lücke angekündigt, die Versionen 1.8.0.3 und 1.5.0.3 schneller als geplant zur Verfügung stellen zu wollen. Vom norwegischen Webbrowser Opera sind zumindest derzeit keine ungepatchten Sicherheitslücken bekannt.
Darüber hinaus ist ein weiterer Fehler im Internet Explorer bekannt geworden. Durch eine so genannte Race Condition beim Anzeigen der Dialoge zur Installation oder Ausführung von ActiveX-Controls kann ein Opfer aus Versehen ein unerwünschtes Control starten. In der Folge hätte der Angreifer darüber Zugriff auf den PC. Ein Exploit dafür ist bereits veröffentlicht, auf Windows XP SP2 und Windows Server 2003 SP1 funktioniert er allerdings nicht. Für Anwender älterer Windows-Versionen wie 98, ME und 2000 sollte dies einmal mehr Anlaß sein, auf die neueren Versionen zu wechseln und die verfügbaren Service Packs einzuspielen.

Quelle: heise.de

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9.2.06

Camouflage

Die Diskussion um die Erhöhung des Renteneintrittsalters und eventuelle Ausnahmeregelungen für körperlich anstrengende Berufe zeigt mir vor allen Dingen eines: Selbst Politiker wollen einfach nicht wahrhaben, daß es höchste Zeit ist, umzudenken. Und zwar nicht nur, weil angesichts des Jugendwahns bei etlichen Personalchefs und der Zunahme psychischer Erkrankungen selbst in normalen Büroberufen die Wahrscheinlichkeit, bis zum 65. - oder demnächst: 67. - Lebensjahr arbeiten gehen zu dürfen von Jahr zu Jahr weiter sinkt.
Wie war das doch schön, damals, Anfang der 80er Jahre, als die Kassen der Sozialversicherung noch prall gefüllt waren. Die Politiker suggerierten uns Bürgern, wir bräuchten uns keinerlei Sorgen zu machen, da im Falle eines Falles - Rente, Krankheit, Arbeitslosigkeit - Vater Staat für uns sorgen würde. Parallel dazu begann aber bereits seinerzeit die Plünderung der - scheinbar unversiegbaren - Kasse. Die einen bedienten sich daraus, um u. a. "versicherungsfremde Leistungen" zu bezahlen; die anderen schmolzen die "Schwankungsreserve" auf ein lächerliches und hinten und vorne nicht mehr ausreichendes Beträglein zusammen, um einen halbwegs ausgeglichenen Etat vorlegen zu können.
Das wäre ja vielleicht alles noch nicht allzu dramatisch gewesen, wenn die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und somit die Einnahmen der Sozialversicherung gesichert gewesen wären. Dummerweise sanken die Einnahmen aber; stattdessen boomten Frühverrentung und 400-Euro-Jobs, die Arbeitslosigkeit stieg in kaum für möglich gehaltene Höhen. Und die Politik ließ die Bürger immer noch in dem Glauben, Vater Staat könne im Falle eines Falles als Versorger einspringen.
Viel zu spät, nämlich in Zeiten wachsender Arbeitslosigkeit und somit schrumpfender Einkommen, rangen sich die Damen und Herren Politiker dann dazu durch, auch dem letzten Gutgläubigen reinen Wein einzuschenken. Diese vernahmen es mit Staunen: Wo war das ganze Geld denn hin? Und vor allem: Wovon sollte man jetzt privat vorsorgen? Aber wie heißt es so schön: Besser spät als nie - und: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Insofern ist es nur konsequent, das Renteneintrittsalter heraufzusetzen. Dieser Schritt wird allerdings auch nicht verhindern können, daß - realistisch betrachtet - die gesetzliche Rente allein zukünftig nicht ausreichen wird, um den Lebensstandard zu halten, den man sich bis dahin hoffentlich aufgebaut haben wird.
Anstatt also sich hinzustellen und Ausnahmen zu fordern, sollten diese Damen und Herren Politiker lieber zum einen darauf hinweisen, daß nur private Vorsorge ein Auskommen im Alter ermöglichen wird und zum anderen dafür sorgen, daß ihren Wählern hier und heute überhaupt erst einmal das Geld für ebendiese private Fürsorge zur Verfügung steht - auf gut deutsch: Verlangen Sie keine Ausnahmen, sondern appellieren Sie an die hiesigen Unternehmen, mit dem Unfug der Frühverrentung Arbeitswilliger und -fähiger aufzuhören und statt immer mehr Arbeitsplätze hierzulande abzubauen, Arbeitsplätze zu schaffen! Entwickeln Sie finanzierbare wirtschaftspolitische Konzepte, die Arbeitslose wieder zu Arbeitnehmern werden lassen! (und zwar zu Arbeitnehmern, die sowohl in die Sozialversicherung einzahlen als auch von ihrem Gehalt leben können)

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Kletterzentrum "Wupperwände" vor der Eröffnung

Am Samstag, den 18. Februar, wird um 11 Uhr das Kletterzentrum "Wupperwände", Badische Str. 76 in Langerfeld, von Oberbürgermeister Peter Jung eröffnet.
Im Rahmen eines kleinen Festaktes soll die Sportstätte, die in diesem Jahr Austragungsort der Westdeutschen und der Deutschen Meisterschaften im Sportklettern sein wird, vorgestellt werden. Besucher haben die Möglichkeit, gesichert und unter Anleitung die Kletterwände auszuprobieren. Für Musik sorgt die österreichische Band "Deferegger Freunde", die in den Abendstunden durch "live-Musik" und DJ-Charts abgelöst wird.
Am Sonntag um 10 Uhr erfolgt dann eine Ökumenische Feier zur Einweihung der Halle. Anschließend gibt Müllers Marionettentheater eine Aufführung des Gestiefelten Katers für die kleinen Besucher.
Die Veranstaltung klingt am Abend nach einem von der Sektion des Deutschen Alpenvereins gestalteten bunten Programm mit Schnupperklettern, Kaffee und Kuchen aus.

Quelle: Westdeutsche Zeitung vom 09.02.2006, S. 20 (Ausgabe Wuppertal)

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Turin: Kommunikation aus Wuppertal

Wenn morgen Abend in Turin die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele über die Bühne geht, spielt Wuppertal wie schon bei den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen wieder eine wichtige Rolle.
Riedel Communications, der in Wuppertal ansässige Spezialist für die Kommunikation hinter den Kulissen, stattet unter anderem die Akteure bei der Eröffnungs- und der Abschlußfeier mit kleinen Radios aus. Über die gibt es ggf. Regieanweisungen, damit niemand Gefahr läuft, vor laufenden Kameras zum falschen Zeitpunkt in die falsche Richtung zu gehen. Rund 4.000 dieser Radios werden laut Firmensprecher Andreas Hilmer während dieser Feiern im Einsatz sein. Darüber hinaus liefert das Unternehmen jede Menge weitere Technik für diese beiden Veranstaltungen, unter anderem Belt-Packs, über die Mitarbeiter Informationen erhalten.
Für die lokalen Organisatoren sowie die in Turin zuständigen Broadcaster (Turin Olympic Broadcasting), in deren Fernsehbilder sich dann die TV-Stationen in aller Welt einklinken, ist man ebenfalls aktiv. Mehrere tausend Funkgeräte, Headsets sowie sog. Matrix-Systeme für die Datenübertragung und knapp 30 Techniker kommen in Turin zum Einsatz.
Riedel Communications war schon bei vielen Sport-Großveranstaltungen für die Kommunikation hinter den Kulissen zuständig. Dazu gehören der Superbowl ebenso wie die Formel 1. Zudem wurde das TV-Duell der Präsidentschaftskandidaten im vergangenen US-Wahlkampf ausgestattet.

Quelle: Westdeutsche Zeitung vom 09.02.2006, S. 15 (Ausgabe Wuppertal)

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6.2.06

Stimmungsmache

Es ist wirklich unglaublich, mit welcher Energie einige Medien hier in Deutschland uns alles und jedes miesmachen möchten. Geradezu hinterhältig, wenn man bedenkt, daß wir etliche "Informationen" quasi im Vorübergehen aufschnappen, die sich dafür aber umso tiefer in unser Gedächtnis eingraben.
Mein persönliches Faß zum Überlaufen gebracht hat die heutige Ausgabe von "markt" im WDR-Fernsehen. Ganz harmlos begann es damit, daß ausgerechnet wurde, welchen steuerlichen Vorteil eine Beispielfamilie aus der gerade in der Diskussion befindlichen Absetzbarkeit für Kinderbetreuungskosten zieht. (150 EUR waren es, wenn ich mich recht entsinne; diesen Teil der Sendung hatte ich nämlich mehr nebenher laufen lassen - verständlich, so als kinderloser Single...) So weit, so gut.
Aber dann kam er, mein "Aufreger des Tages": Ohne mit der Wimper zu zucken fuhr der Moderator fort, dieser Steuervorteil werde indes vollständig durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer kompensiert, durch die der Familie Mehrausgaben in Höhe von 500 bis 600 EUR (pro Jahr) entstünden. Und hier wurde ich hellhörig.
Denn das ist - mit Verlaub - kompletter Unfug. Ohne die Familienförderung hätte die Familie Mehrausgaben in Höhe von 500 bis 600 EUR (durch die MwSt-Erhöhung); mit ebendieser Förderung blieben ihr unterm Strich Mehrausgaben in Höhe von 350 bis 450 EUR. Denn:
Ein Steuervorteil ist und bleibt ein Steuervorteil!

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Sybase PowerDesigner 12.0

Der PowerDesigner von Sybase stellt sich als integrierte Modellierungs- und Designlösung vor. Die neue Software enthalte verbesserte Features für das Mapping von Metadaten und könne dabei helfen, die Anforderungen der Compliance zu erfüllen, heißt es vom Hersteller.
Die Kunden sollen die weltweit verfügbare Software einsetzen, um Datenstrukturen, Prozesse und die Metadaten von Anwendungen einfacher visualisieren, analysieren und verändern zu können. Das Werkzeug beherrscht dem Hersteller zufolge Metadaten-Mapping, Integrationstechnologien für Enterprise Architecture Frameworks, die Anpassung an erhöhte Compliance-Anforderungen von Unternehmen oder Aufsichtsbehörden sowie einen neuen Report-Generator mit Report Wizards, listenbasierten Reports und aussagekräftigen RTF- und HTML-Formaten.
Dimitri Volkmann, Worldwide Product Line Director bei der Sybase Information Technology Solutions Group sagt: "Als ein Enterprise Modelling Tool gestattet es PowerDesigner Fachbereichen und IT, die Anhängigkeiten zwischen Geschäft und IT-Entwicklung herauszuarbeiten und schneller, früher und angemessener auf neue unternehmerische Herausforderungen zu reagieren." PowerDesigner 12.0 unterstützt die neuesten Standards, darunter UML 2.0, BPMN, die neuesten RDBMS-Versionen und andere. Hilfe, auch aus Anwendersicht, bietet das Sybase Developer Network.

Quelle: silicon.de

Herstellerlink: Sybase

Produktlink: PowerDesigner

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5.2.06

WASG plant Urabstimmung über Fusion

Die Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) plant laut "tageszeitung" eine bundesweite Urabstimmung ihrer Mitglieder über die umstrittene Fusion mit der Linkspartei.PDS. WASG-Vorstand Klaus Ernst sagte, er strebe die Urabstimmung noch vor dem Bundesparteitag im April an.
Er erhoffe sich davon eine Bestätigung des Vorhabens, gegen das es vor allem in den Landesverbänden Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt Widerstand gebe, sagte Ernst der Zeitung: "Wenn die Partei entschieden hat, was sie will, dann müssen sich die anderen überlegen, ob sie da noch mitmachen." Der WASG-Bundesvorstand wolle am Sonntag in Berlin mit den Landessprechern die Lage erörtern.
Der Fusionsbeauftragte der Linkspartei, Bodo Ramelow, hatte der künftigen Partnerin bereits vorige Woche eine Urabstimmung nahegelegt. Er hoffe, daß die WASG endlich Klarheit schaffe, sagte er der "taz". WASG-Mitglieder in Berlin hätten inzwischen einen separatistischen Anti-Fusionskurs eingeschlagen. Das könne man nicht mehr akzeptieren.

Quelle: handelsblatt.com

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4.2.06

Firefox schließt Sicherheitslücken

Die Mozilla Foundation hat einen Patch veröffentlicht, um insgesamt acht sicherheitsrelevante Fehler zu beheben, darunter auch einen 'kritischen'. Mittels einer XML Injection könnte sich ein Angreifer zum Beispiel über einen JavaScript-Befehl des Systems bemächtigen.
Daher raten die Entwickler den Anwendern, so schnell wie möglich auf die Version 1.5.0.1 upzudaten. Dafür müsse nach der automatisierten Installation lediglich der Browser neu gestartet werden. Wahlweise könne der neue Code auch von der Seite der Mozilla Foundation manuell heruntergeladen werden.
Jedoch beschränkt sich das Update nicht nur auf Sicherheits-Patches. Laut der Mozilla Foundation sei die neue Version zudem stabiler und biete verbesserten Support für das Betriebssystem Mac OS X.

Quelle: silicon.de

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Winterpause

So kanns gehen: Eigentlich wollte ich jetzt auf dem Weg nach Osnabrück sein, um den Wuppertaler SV bei seinem ersten Punktspiel nach laaaanger Winterpause so richtig anzufeuern. Leider konnte die Platzkommission am vergangenen Donnerstag angesichts eines unbespielbaren Platzes und vereister Zuschauerränge aber nicht anders und sagte das Spiel ab.
Augenscheinlich heißt "Winterpause" für Petrus, daß der Winter in dieser Zeit eine kleine Verschnaufpause einlegt, um anschließend mit voller Wucht zuzuschlagen. So kommt es, daß an diesem Spieltag in der Regionalliga Nord 6(!) von 9 Spielen nicht stattfinden können. Und das ist ja beileibe nicht das erste Mal. Auch im vergangenen Jahr fielen etliche Spiele der ersten Spieltage nach der Winterpause den Witterungsverhältnissen zum Opfer und sorgten dafür, daß die Tabelle noch über Wochen ein extrem schiefes Bild abgab. Das hatten sich die Väter der Winterpause sicherlich anders vorgestellt.
Aber egal: Wann auch immer dieses Spiel nachgeholt werden wird (höchstwahrscheinlich an einem Abend unter der Woche) - ich bin dabei! Hoffentlich kann das kommende Heimspiel gegen Wattenscheid wie geplant am Samstag stattfinden...

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3.2.06

Berliner Ehrengrab für Rau

Der verstorbene Altbundespräsident Johannes Rau wird auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin-Mitte bestattet. Das teilte der Senat am Dienstag mit. Die Beerdigung Raus, der 75jährig am Freitag nach langer Krankheit gestorben war, soll am 7. Februar nach dem Staatsakt im Berliner Dom im Familienkreis erfolgen.
Der 1762 angelegte Friedhof ist der prominenteste Friedhof Berlins. Dort finden sich neben anderen die Gräber der Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Johann Gottlieb Fichte, der Schriftsteller Bertolt Brecht und Heinrich Mann, des Architekten Karl Friedrich Schinkel und vieler weiterer Künstler und berühmter Zeitgenossen.
Zu dem Staatsakt werden 1.500 Gäste aus dem In-und Ausland erwartet. Bundespräsident Horst Köhler wird die Gedenkrede halten. Welche ausländischen Staaten bei der Trauerfeier vertreten sein werden, war am Dienstag noch nicht bekannt.
Mit dem Ehrengrab für Johannes Rau macht der Berliner Senat erneut eine Ausnahme von den Bestimmungen. Denn in der Regel dürfen die Grabstätten erst fünf Jahre nach dem Tod der Person vergeben werden. Insgesamt gibt es in der Hauptstadt 800 Ehrengräber auf rund 80 Friedhöfen. Die Kosten für die Pflege übernimmt Berlin für zunächst 20 Jahre. Die letzte Ausnahme machte Berlin für den am 1. April 2005 gestorbenen Schauspieler Harald Juhnke. Auch Brigitte Mira wurde so geehrt. Ein Ehrengrab unmittelbar nach seinem Tod erhielt auch der Fotograf Helmut Newton im Juni 2004. Sein Grab auf dem Friedhof an der Stubenrauchstraße liegt gleich neben dem von Marlene Dietrich, die 1992 ebenfalls ein Ehrengrab erhielt.
In das im Berliner Schloß Bellevue ausliegende Kondolenzbuch hatten sich bis Montag nach Angaben des Präsidialamtes etwa 3.000 Bürger eingetragen. Noch einmal so viele Trauernde waren es in der Villa Hammerschmidt in Bonn. Im Roten Rathaus in Berlin trugen sich bislang 1.100 Menschen ein. Die Kondolenzbücher, die bis gestern abend auslagen, werden der Familie Rau überreicht.

Quellen: n-tv.de DieWelt.de

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NetBeans 5.0

Das OpenSource-Projekt NetBeans hat Version 5.0 seiner Java-Entwicklungsumgebung fertig gestellt. Wie der Konkurrent Eclipse will NetBeans mehr als nur eine IDE sein und als Infrastruktur für beliebige Entwicklungswerkzeuge dienen. Entwickler können das NetBeans-Framework sogar als Grundlage für eigene Desktop-Anwendungen wiederverwenden, etwa um die Projektverwaltung mit eigenen Inhalten füllen.
Die Java-Väter von Sun favorisieren NetBeans gegenüber dem von IBM ins Leben gerufenen Eclipse. Suns Entwicklungswerkzeuge Java Studio Creator, das seit kurzem ebenfalls gratis zu haben ist, und Java Studio Enterprise bauen auf dem NetBeans-Code auf.
Für die Web-Entwicklung mit der Java Enterprise Edition kann die neue Entwicklungsumgebung auch die Server JBoss 4 und WebLogic einbinden. Die Verknüpfung mit Tomcat hat NetBeans nach eigenen Angaben verbessert; so sollen sich etwa die Optionen der Tomcat-VM direkt in der IDE bearbeiten lassen. Der Projekt-Assistent erstellt auf Knopfdruck das Grundgerüst für Web-Anwendungen, die mit den Java-Frameworks JSF oder Apache Struts arbeiten. Die nötigen Konfigurationsdateien lassen sich bequem mit automatischer Codeergänzung editieren.
Für Swing-Anwendungen auf dem Client erspart der GUI-Builder namens Matisse das Hantieren mit den klassischen Layout-Managern. Client-Anwendungen soll man jetzt mühelos mit Webservices verknüpfen können. Beim Umbau vohandenen Codes helfen neue Refactoring-Assistenten. Die Codeverwaltung mittels CVS sei komplett überarbeitet worden, hieß es.
Eine komplette Liste mit den Neuerungen von NetBeans 5.0 kann auf der NetBeans-Homepage eingesehen werden.

Quelle: heise.de

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Zahl der Organspender 2005 angestiegen

Die Zahl der Organspender ist im vergangenen Jahr auf 1.220 gestiegen und hat damit einen vorläufigen Höchststand erreicht. 2005 spendeten so viele Menschen wie noch nie ihre Organe nach dem Tod, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) in Neu-Isenburg mitteilte. Gegenüber dem Vorjahr - als 1.081 Menschen ihre Organe zur Verfügung stellten - war dies ein Anstieg um fast 13 Prozent. Insgesamt wurden 3.778 Organe für Transplantationen gespendet, das waren 270 mehr als 2004. Entsprechend erhöhte sich auch die Zahl der Transplantationen von 3.232 auf 3.909 im vergangenen Jahr.
DSO-Vorstand Günter Kirste erklärte, Transplantation bedeute Leben, für viele Menschen sei sie gar die einzige Möglichkeit zum Überleben. Die Erfolgsbilanz der aktuellen Organspendezahlen sei ein hoffnungsvolles Signal für alle Patientinnen und Patienten, die auf ein Organ warteten. Allerdings bräuchten nach wie vor rund 12.000 schwerkranke Menschen ein neues Spenderorgan.
Informationen zu Organspende und Organspendeausweis gibt es unter der gebührenfreien Rufnummer 0800/90 40 400 - bei einem Gemeinschaftsprojekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der DSO.

Quelle: DieWelt.de

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